Verständlich erklärt: was die App verarbeitet, wofür, wie lange – und was Ende-zu-Ende-verschlüsselt bleibt.
Stand: Oktober 2026 (Entwurf 30.9.2026 — zur juristischen Prüfung)
Diese Erklärung informiert dich, welche personenbezogenen Daten die App Yumiqo (Android) verarbeitet, zu welchem Zweck und auf welcher Rechtsgrundlage. Sie ist bewusst verständlich gehalten. Für die Website yumiqo.de gilt zusätzlich die Datenschutzerklärung der Website.
Yumiqo UG (haftungsbeschränkt)
vertreten durch die Geschäftsführerin Nina Pinsel
Tal 44, 80331 München, Deutschland
E-Mail: info@yumiqo.de
Für Cloud-Sync, Backup, Familien-Teilen und Anrufe legst du ein Konto an. Verarbeitet werden deine E-Mail-Adresse und ein Passwort (nur als kryptografischer Hash, nie im Klartext) sowie Anmelde-Token. Dein Passwort wird auf dem Gerät in einen Anmelde- und einen Verschlüsselungsteil aufgeteilt; der Server erhält nie den Teil, mit dem deine Inhalte verschlüsselt sind.
Zweck: Konto, Synchronisierung, geteilter Zugriff, Anrufe. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Auftragsverarbeiter: Supabase (siehe 4).
Sicherst oder teilst du Yumiqos, werden deren Inhalte Ende-zu-Ende-verschlüsselt übertragen und gespeichert — auch Kontakte, die du in einem Yumiqo hinterlegst (z. B. Tierarzt, Notfallkontakt, Betreuungspersonen), gespeicherte Orte und WLAN-Zugangsdaten eines WLAN-Yumiqos. Der Server sieht nur den verschlüsselten Block und technische Zuordnungsdaten (zufällige Yumiqo-/Gruppen-Kennung, Tabellen-/Zeilen-Kennung, Schlüsselversion, Zeitstempel, Lösch-Markierung). Inhalte, Namen, Adressen oder Kontakte sind für uns nicht lesbar — mit den in Abschnitt 2 genannten Ausnahmen, die jeweils dort beschrieben sind, wo sie entstehen.
Zweck: geräteübergreifende Synchronisierung, Backup, Teilen. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b, im Familien-Kontext lit. f DSGVO.
Zum Teilen verarbeiten wir Gruppen-/Raum-Zugehörigkeiten, Rollen (Verwalter/Mitglied/Zuschauer/Kind), Einladungen (als gehashter Code) und öffentliche Schlüssel der Mitglieder (für den verschlüsselten Schlüsselaustausch).
Dein Anzeigename und – nur wenn du sie einträgst – deine Telefonnummer sind für die Personen sichtbar, mit denen du eine Familie oder ein Yumiqo teilst (z. B. „Peter holt ab", „📞 Peter"). Für alle anderen sind sie nicht abrufbar. Der Anzeigename erscheint auch in Benachrichtigungen an deine Familie („Nina ruft an", „Nina fährt los"). Deine E-Mail-Adresse sehen Familienmitglieder nicht.
Zweck: sicheres Teilen, Zugriffsverwaltung, Ansprache in der Familie. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b und f; Telefonnummer: lit. a (freiwillig).
Der Familien-Verwalter kann das Heim-WLAN hinterlegen (nur der Netzwerkname, keine Zugangsdaten); es wird Ende-zu-Ende-verschlüsselt mit der Familie geteilt. Damit kann eine Erinnerung „nur zuhause" zugestellt werden.
Zweck: Erinnerungen „nur zuhause", Reihum-Zuständigkeit an Anwesende. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO (Einwilligung, jederzeit widerrufbar).
Für Erinnerungen, Familien-Hinweise und das Klingeln bei Anrufen verarbeiten wir ein Geräte-Token von Firebase Cloud Messaging (Google).
Eigene Erinnerungen (Timer, Aufgaben, Fütterung) entstehen auf deinem Gerät; dafür verlässt kein Inhalt das Handy. Familien-Hinweise — z. B. „ki wurde gefüttert – von Mila“, „🚗 Nina fährt los, Ankunft ca. 17:32 Uhr“, „Etwas wurde in deiner Familie geteilt“ — werden auf dem Empfängergerät entschlüsselt und angezeigt: Das sendende Handy verschlüsselt den Hinweis Ende-zu-Ende mit dem Schlüssel, den die Familie bzw. die Zugriffsberechtigten des Yumiqos ohnehin teilen; über Google und unseren Server läuft nur dieser verschlüsselte Umschlag zusammen mit Kennungen (Empfänger, betroffener Yumiqo). Lesbar bleibt dabei allein die Art des Ereignisses (Tier · Auto · Teilen · Beitritt · Weckruf) — daraus lässt sich ableiten, dass eure Familie diese Funktion nutzt, aber nicht, wer was getan hat. Namen, Tiernamen und Hinweistexte sind für uns und für Google nicht lesbar. Auf unserem Server liegt der Umschlag nur als kurzlebige Warteschlange (24 Stunden). Kann ein Gerät einen Umschlag nicht öffnen (z. B. direkt nach einer neuen Freigabe), zeigt es einen neutralen Hinweis („Neues aus deiner Familie“).
Weckruf für pünktliche Erinnerungen: Damit eine Erinnerung auch dann kommt, wenn Android die App im Hintergrund beendet hat, meldet dein Gerät unserem Server nur den Zeitpunkt der nächsten Fälligkeit (ein einzelner Zeitstempel je Konto — kein Yumiqo, kein Inhalt, keine Historie). Zu diesem Zeitpunkt schickt der Server einen stillen Weckruf über Google; die Erinnerung selbst entsteht dann lokal aus deinen verschlüsselten Daten. Die Zeile wird beim Wecken gelöscht; der Server lernt daraus nur „um X Uhr ist irgendetwas fällig“. Zusätzlich nutzt die App Android-eigene Wecker; der Server-Weckruf ist die Absicherung für Geräte, die die App aggressiv schlafen legen.
Zweck: Zustellung der Benachrichtigungen, die du eingerichtet hast. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b bzw. f DSGVO; Benachrichtigungen selbst nur mit deiner Android-Freigabe. Auftragsverarbeiter: Google, Supabase (siehe 4).
Das Auto-Yumiqo ist die einzige Funktion, die deinen Standort nutzt — und nur, wenn du sie einrichtest (darauf weist die App direkt am Adressfeld hin):
Zweck: Fahrzeit-Hinweis an die Familie, korrekte Zieladressen. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO (Einwilligung durch Aktivieren; Standort-Freigabe in Android). Auftragsverarbeiter/Empfänger: Google Maps Platform, Supabase (siehe 4).
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. a bzw. b DSGVO.
Wenn – und nur wenn – du zustimmst, erfassen wir über Firebase Analytics (Google) anonyme Ereignisse (z. B. „Yumiqo geöffnet", „Routine abgeschlossen", „eigener Eintrag angelegt") mit technischen Kategorien wie Yumiqo-Typ, Dauer oder Rhythmus. Frei eingegebene Texte, Namen, Inhalte, Adressen, Kontakte oder Standortdaten werden nicht übertragen — bei eigenen Einträgen nur die Art und die Anzahl der Wörter, nicht das Wort selbst. Werbebezogene Speicherung ist dauerhaft deaktiviert.
Zweck: Verbesserung der App. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO. Widerruf: Einstellungen › Datenschutz › „Anonyme Nutzungsstatistiken". Vor deiner Einwilligung ist die Erfassung technisch deaktiviert.
Während der Beta senden wir – nur mit derselben Einwilligung – bei einem Absturz einen Absturzbericht über Firebase Crashlytics (Google): technischer Fehlerverlauf, App-Version, Geräte-/Android-Version. Keine Namen, Inhalte, Adressen, Kontakte oder Standortdaten.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO. Widerruf: wie unter i). Wird zum Launch neu bewertet.
Sendest du über Hilfe / Feedback eine Nachricht oder über „Funktioniert nicht?" eine Support-Anfrage, übertragen wir — unverschlüsselt, weil wir sie lesen müssen — deine Nachricht, die gewählte Kategorie, den Bildschirm, aus dem du sie schickst, den Yumiqo-Typ, App-Version, Gerätehersteller und -modell, Android-Version, bei Support-Anfragen zusätzlich den NFC-Status und die durchlaufenen Schritte, und – nur wenn du sie angibst – deine E-Mail-Adresse. Unser Support-Gerät bekommt über Google nur den Hinweis „neue Anfrage“ mit der gewählten Kategorie und dem Bildschirm — nie deine Nachricht und nie deine E-Mail-Adresse; den Inhalt lesen wir direkt auf unserem Server. Anfragen werden nach 12 Monaten anonymisiert.
Zweck: Bearbeitung deines Anliegens. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b bzw. f DSGVO.
Aktivierst du für ein Yumiqo (z. B. Halsband, Schulranzen) die Wiederfinden-Funktion, erzeugt die App einen Code für eine öffentliche Seite unter yumiqo.de/f/. Öffentlich abrufbar — ohne Anmeldung — sind dann nur die von dir gewählte Bezeichnung (z. B. „Ranzen von Mila") und die Kategorie (Tier/Gegenstand). Eine findende Person kann auf dieser Seite Bescheid geben; dabei gibt sie freiwillig Kontakt (E-Mail oder Telefonnummer), einen Ort als Text und — nur nach Zustimmung im Browser — ihre GPS-Position an. Diese Meldung speichern wir 30 Tage (oder bis du sie als erledigt markierst) und leiten sie dir per Benachrichtigung und per E-Mail (über den Versanddienst Resend, siehe 4) weiter, mit Kontakt und ggf. einem Kartenlink. Die Website-Seite wird von Netlify ausgeliefert (Server-Logs, siehe Website-Datenschutzerklärung).
Zweck: Wiederfinden. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. a (du), lit. f (findende Person, berechtigtes Interesse an der Rückgabe).
Mit Yumiqo kannst du Personen deiner Familie – und nur diese – direkt in der App anrufen, ohne Telefonnummer:
Zweck: Erreichbarkeit in der Familie, besonders für Kinder ohne Telefonnummer. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b; Mikrofon lit. a. Auftragsverarbeiter: Supabase, Cloudflare, Google (siehe 4).
Schließt du Yumiqo Plus ab, läuft Kauf und Abrechnung über Google Play (Google Play Billing); wir erhalten von Google nur den Abo-Status (aktiv/abgelaufen), keine Zahlungsdaten. Den Status speichern wir an deinem Konto, damit er auf allen Geräten gilt.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
Yumiqo enthält Funktionen für Geschäftskunden (z. B. zentral verwaltete Gäste-WLANs, Bestellungen an Tischen), die nur in einem gesondert freigeschalteten Modus erreichbar sind und nicht Teil der Beta sind. Für sie gelten eigene Vereinbarungen mit dem jeweiligen Geschäftskunden. Verwaltete WLAN-Zugänge sind nur für das anlegende Geschäftskunden-Konto abrufbar; das WLAN-Yumiqo deiner Familie ist davon unabhängig und wie alle Familieninhalte Ende-zu-Ende-verschlüsselt.
Einige Funktionen öffnen Seiten unserer Website (Wiederfinden /f/, Gäste-WLAN /wifi, Einladungslink /join/, Konto löschen /konto-loeschen). Diese werden von Netlify ausgeliefert; dabei entstehen Server-Logs (IP-Adresse, Zeitpunkt, aufgerufene Seite). Einzelheiten in der Datenschutzerklärung der Website.
Eine Weitergabe zu anderen als den genannten Zwecken findet nicht statt.
Ein täglicher Server-Job setzt diese Fristen automatisch durch:
Du hast das Recht auf Auskunft (Art. 15), Berichtigung (Art. 16), Löschung (Art. 17), Einschränkung (Art. 18), Datenübertragbarkeit (Art. 20) und Widerspruch (Art. 21). Einwilligungen kannst du jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Beschwerderecht: Bayerisches Landesamt für Datenschutzaufsicht (BayLDA), Promenade 18, 91522 Ansbach. Zur Ausübung genügt eine Nachricht an info@yumiqo.de.
Export selbst abrufen: Unter Einstellungen → Konto → „Meine Daten exportieren" erstellst du eine Datei mit allen synchronisierten Inhalten deiner Yumiqos sowie E-Mail-Adresse, Konto-Kennung und Anzeigename — lesbar, im offenen JSON-Format. Nicht enthalten sind rein lokale Einstellungen (z. B. Zuhause-Erkennung, Ruhezeiten) und deine Telefonnummer im Profil; diese und alle weiteren Konto-Daten bei uns (verschlüsselte Schlüssel-Hüllen, Push-Token, Abo-Status, Anruf-Metadaten, Feedback) beauskunften wir auf Nachricht. Die Datei entsteht auf deinem Gerät, ist unverschlüsselt und enthält z. B. auch WLAN-Passwörter — bewahre sie sicher auf.
Konto löschen: in der App unter Einstellungen › Konto › Konto löschen – oder ohne App über yumiqo.de/konto-loeschen bzw. per Nachricht an info@yumiqo.de:
Abmelden ohne Löschung: Einstellungen › Konto › Abmelden entfernt alle Konto- und Inhaltsdaten auf diesem Gerät (einschließlich Zuhause-Erkennung und Spotify-Verknüpfung); dein Konto bleibt bestehen.
Yumiqo nutzt NFC-Tags als physische Auslöser. Das Antippen öffnet lokal die zugehörige Funktion; dabei werden keine personenbezogenen Daten an uns übertragen. Beim WLAN-Yumiqo schreibt die App auf deinen Wunsch den WLAN-Namen und das Passwort im Klartext auf den Tag (so, wie Android und iOS es zum Verbinden brauchen) — jeder, der den Tag antippt, kann sich verbinden; darauf weist die App beim Beschreiben hin. Der QR-Code für ein Kinder-Handy enthält die Zugangsdaten des Kinder-Kontos und wird nur von Gerät zu Gerät gezeigt (Kamera-Berechtigung, siehe 9).
Kinderprofile (Name, Symbol, Mitmach-Stufe, zugeordnete Yumiqos) sind ein Familien-Inhalt, Ende-zu-Ende-verschlüsselt; sie erfordern keine Anmeldung des Kindes. Die Verantwortung für die Einrichtung liegt bei den Erwachsenen des Haushalts.
Damit ein Kind ein eigenes (altes) Handy ohne SIM-Karte nutzen kann, richten Eltern in ihrer App ein Kinder-Konto ein:
…@kinder.yumiqo.de) — kein Postfach; das Kind braucht keine E-Mail und kennt kein Passwort. Der Zugang wird per QR-Code direkt vom Eltern- auf das Kinder-Handy übertragen.| Berechtigung | Wofür | Wann gefragt |
|---|---|---|
| Benachrichtigungen | Erinnerungen, Timer, Familien-Hinweise, Klingeln | beim ersten Einrichten einer Erinnerung |
| Standort (nur bei Nutzung der App) | WLAN-Namen für die Zuhause-Erkennung lesen; Auto-Yumiqo Ankunftszeit — kein Standort im Hintergrund | beim Einrichten der jeweiligen Funktion |
| WLAN-Geräte in der Nähe | Auswahl des WLANs beim WLAN-Yumiqo (ohne Standortnutzung) | beim WLAN-Yumiqo |
| Kamera | QR-Code beim Verbinden eines Kinder-Handys scannen | beim Verbinden |
| Mikrofon | Sprachanrufe | beim ersten Anruf |
| Benachrichtigungs-Zugriff | erkennen, ob Musik läuft (Medien-Yumiqo) | optional, im Medien-Yumiqo |
| „Nicht stören"-Zugriff | Fokus-Yumiqo stellt Ruhe ein (nicht in der Beta) | beim Fokus-Yumiqo |
| Akku-Optimierung ausnehmen | damit Erinnerungen bei geschlossener App pünktlich kommen | Hinweis in den Einstellungen, optional |
| NFC, Internet, Wecker, Neustart-Ereignis | Sticker lesen, Sync, pünktliche Erinnerungen | ohne Nachfrage (Systemberechtigungen) |
Alle Berechtigungen kannst du in den Android-Einstellungen jederzeit entziehen; die zugehörige Funktion steht dann nicht zur Verfügung, alles andere funktioniert weiter.
Wir passen diese Datenschutzerklärung an, wenn sich die App oder die Rechtslage ändert. Die jeweils aktuelle Fassung findest du unter https://yumiqo.de/datenschutz-app/ und in der App unter Einstellungen › Datenschutz.