Grundlagen

Was ist Yumiqo?

Yumiqo ist ein System aus physischen NFC-Tags und einer App, das Familien hilft, ihren Alltag zu organisieren und Mental Load zu reduzieren. Statt für jede Routine eine App zu suchen und sich durchzuklicken, hält man das Handy kurz an einen Yumiqo – und die richtige Aktion passiert von selbst: ein Timer startet, eine Checkliste öffnet sich, Musik läuft, oder die Familie sieht, dass eine Aufgabe erledigt ist.

Kurz gesagt: Antippen statt dran denken. Die NFC-Tags sind dabei nur die besonders einfache Brücke zwischen realer und digitaler Welt – es geht nicht um Technik, sondern um weniger Stress, weniger Vergesslichkeit und einen fair verteilten Familienalltag.

Für wen ist Yumiqo gedacht?

Yumiqo richtet sich an Familien mit wiederkehrenden Alltagsroutinen – besonders an Eltern, bei denen sonst eine Person „an alles denken" muss. Es hilft vor allem:

Welche Probleme löst Yumiqo?

Yumiqo setzt bei den Problemen an, die im Familienalltag echten Stress verursachen – nicht bei einer Technik-Spielerei. Konkret hilft Yumiqo bei:

Wie funktioniert Yumiqo?

Ein Yumiqo ist ein passiver NFC-Tag – bekannt vom kontaktlosen Bezahlen – der ohne Batterie und ohne Strom auskommt. In vier Schritten:

1

Einmal einrichten

Die organisierende Person legt in der kostenlosen Yumiqo-App fest, was der Tag auslösen soll (etwa 2 Minuten). Ein Assistent führt beim ersten Start durch alles.

2

Platzieren

Den Yumiqo dorthin kleben oder legen, wo die Aufgabe passiert: an den Schulranzen, an den Kühlschrank, an den Futternapf, ins Bad.

3

Antippen

Handy entsperren und kurz an den Yumiqo halten – die App öffnet sich von selbst an der richtigen Stelle. Auch Kinder können das problemlos.

4

Aktion & geteilter Status

Die hinterlegte Aktion läuft sofort – und der Rest der Familie sieht in Echtzeit, dass sie erledigt ist. Genau diese geteilte Sichtbarkeit ist der Kern von Yumiqo.

Der Unterschied zu einfachen NFC-Apps: Die schreiben nur eine feste Aktion auf einen Tag. Yumiqo bringt fertige, anpassbare Vorlagen mit – und einen geteilten Echtzeit-Stand mit Rollen, Übergabe und Erinnerung für den ganzen Haushalt.

Welche Yumiqo-Typen gibt es?

In der Beta dabei sind sieben Yumiqo-Typen, jeweils mit fertiger Vorlage. Du wählst den Typ, beantwortest ein paar Fragen in der App und klebst den Sticker an den richtigen Ort.

🏠

Zuhause-Yumiqo

An Pinnwand, Kühlschrank oder Flur – die Schaltzentrale eurer Familie. Was heute ansteht, an einem Ort und für alle sichtbar.

🧺

Haushalts-Yumiqo

An Waschmaschine, Müll oder Putzschrank. Wer erledigt hat, hält kurz das Handy dran – alle sehen, was gemacht ist und wer dran ist.

🐾

Haustier-Yumiqo

Am Futternapf. Einmal das Handy dranhalten, und die Familie sieht „Hund gefüttert“. Keine Doppelfütterung, kein Fragen.

🎒

Schul-Yumiqo

Am Schulranzen. Dein Kind hält kurz das Handy dran – Packliste, Stundenplan und wer heute abholt sind sofort da.

🎵

Medien-Yumiqo

Musik, Hörspiel, Podcast oder Video starten – sofort, ohne Suchen in Apps. Damit hat Yumiqo angefangen.

🚗

Auto-Yumiqo

Am Autoschlüssel oder im Auto. Kurz dranhalten – die Navigation startet, und wer Bescheid bekommen soll, erfährt, dass du losfährst.

📶

WLAN-Yumiqo

Gäste ins WLAN holen, ohne das Passwort vorzulesen. Android-Handys verbinden sich per Antippen, iPhones zeigen Name und Passwort zum Kopieren.

Weitere folgen

Diese Typen entwickeln wir noch. Sie sind in der Beta nicht dabei; was zuerst kommt, entscheiden die Beta-Familien mit.

🍽️

Essen-Yumiqo bald

Einkaufsliste am Kühlschrank und „Essen ist fertig“ für alle.

💊

Medikamenten-Yumiqo bald

Für Menschen, um die man sich kümmert: kurz markieren, dass heute schon jemand dran war. Eine Orga-Hilfe, kein Medizinprodukt.

🎯

Fokus-Yumiqo bald

Struktur und Fokus im Alltag – für alle, denen eine ganze Liste gerade zu viel ist.

Ein Beispiel aus dem echten Alltag

Die Tochter der Gründerin wollte abends ihr Hörspiel hören, konnte die App aber noch nicht selbst bedienen – jeden Abend dieselbe Routine über Mamas Handy. Mit einem Medien-Yumiqo am Bett tippt sie jetzt selbst an, und das Hörspiel läuft. Genau aus dieser alltäglichen Szene ist Yumiqo entstanden.

Ein zweites Beispiel: ein Yumiqo am Futternapf. Wer den Hund füttert, tippt kurz an – und der Partner sieht sofort „Hund gefüttert", ohne Nachfragen. Kein doppeltes Füttern, keine stille Diskussion darüber, wer eigentlich dran war.

Was macht Yumiqo anders?

Wie steht es um den Datenschutz?

Yumiqo ist nach dem Prinzip „Privacy by Design" gebaut. Beliebig viele Yumiqos lassen sich komplett lokal nutzen, ohne dass Daten geteilt werden.

✓Geteilte Familiendaten werden verschlüsselt über ein Backend mit Servern in der EU synchronisiert.
✓Ein NFC-Tag selbst speichert keine persönlichen Inhalte.
✓Ohne Abo bleibt alles lokal auf dem Gerät – ganz ohne Konto nutzbar.

Was kostet Yumiqo?

Die Preise stehen noch nicht fest — wir geben sie mit der Kickstarter-Kampagne bekannt. Fest steht das Prinzip: Die Sticker kaufst du einmal. Für dich allein bleibt Yumiqo kostenlos. Wer die Familie einbeziehen will (gemeinsamer Stand, Teilen, Backup), nutzt Yumiqo Plus — das zahlt eine Person pro Haushalt, alle Eingeladenen machen kostenlos mit.

Welche Alternativen gibt es zu Yumiqo?

Yumiqo ist nicht die einzige Möglichkeit, den Familienalltag zu organisieren – je nach Bedürfnis können andere Werkzeuge passen. Ehrlich eingeordnet:

To-do-Apps (Todoist, Google Tasks, Apple Erinnerungen): stark für persönliche Listen, aber sie brauchen aktives Öffnen und Tippen, sind für kleine Kinder kaum bedienbar und bilden einen geteilten Familienstand nur eingeschränkt ab. Ausführlicher Vergleich: Yumiqo vs. Apple Erinnerungen ›

Sprachassistenten (Alexa, Google Assistant): gut für freihändige Befehle, aber an ein Gerät im Raum gebunden, verstehen Kinder nicht immer zuverlässig und liefern keinen sichtbaren, ortsgebundenen Status. Ausführlicher Vergleich: Yumiqo vs. Alexa ›

Einfache NFC-Apps: lösen ebenfalls per Antippen aus, schreiben aber nur eine feste Aktion auf einen Tag – ohne fertige Vorlagen und ohne geteilten Echtzeit-Stand für den Haushalt.

Der Unterschied von Yumiqo liegt in der Kombination aus physischem Antippen, fertigen Vorlagen und geteilter Sichtbarkeit – genau dort, wo die Aufgabe im echten Leben passiert.

Häufige Fragen zu Yumiqo

Braucht man für Yumiqo eine App?+
Die organisierende Person richtet Yumiqo einmalig in der kostenlosen App ein. Zum reinen Antippen und Auslösen einer Aktion ist danach keine App-Bedienung mehr nötig – man hält das Handy nur kurz an den Tag.
Funktioniert Yumiqo mit iPhone und Android?+
Zum Start auf Android: Dort klappt das Antippen mit fast allen Handys, die NFC haben. Die iPhone-Version ist in Vorbereitung – trag dich ein, dann sagen wir dir Bescheid.
Braucht ein Yumiqo Strom oder Batterie?+
Nein. Ein Yumiqo-Tag ist passiv und benötigt weder Batterie noch Stromanschluss. Er wird durch das kurze Antippen mit dem Smartphone aktiviert – ähnlich wie beim kontaktlosen Bezahlen.
Können Kinder Yumiqo allein benutzen?+
Ja, das ist einer der Kerngedanken. Weil ein Kind nur den Yumiqo antippen muss – ohne App-Navigation – kann es Routinen wie das Abend-Hörspiel oder die Packliste für die Schule selbstständig starten.
Ist NFC bei Yumiqo sicher?+
Ja. NFC funktioniert nur über wenige Zentimeter Abstand, ein Tag speichert keine sensiblen Daten, und die geteilten Familiendaten liegen verschlüsselt auf einem Server in der EU. Yumiqo folgt dem Prinzip Privacy by Design.
Brauche ich für jeden Yumiqo ein eigenes Abo?+
Nein. Beliebig viele Yumiqos lassen sich kostenlos rein lokal nutzen. Das Abo Yumiqo Plus schaltet die geteilten Funktionen frei – Echtzeit-Status, Rollen, Erinnerungen und Backup – und gilt für den ganzen Haushalt: Es zahlt nur eine Person. Den Preis geben wir mit der Kickstarter-Kampagne bekannt.
Wann kann ich Yumiqo kaufen?+
Yumiqo startet Anfang 2027 über eine Kickstarter-Kampagne. Über das Update-Formular auf der Startseite kannst du dich schon jetzt vormerken lassen und bei der Beta mitmachen.

Weniger im Kopf behalten müssen

Yumiqo startet Anfang 2027 über Kickstarter. Sei von Anfang an dabei.

Updates & Beta →